• Blutspende
  • Blutspende 2020

    Bereits zum zweiten Mal nach Ausbruch der CORONA- Pandemie werden wir eine BLUTSPENDE durchführen.

    Angepasste Abläufe machen die von so vielen Menschen so dringend benötigte Spende von Blut auch bei uns weiterhin möglich. Der eigentliche Spendenverlauf wird ähnlich sein, wie sonst auch. Alle Helfer werden natürlich Mundschutz tragen und die erforderlichen Mindestabstände werden ebenfalls gewahrt- sowohl durch die Helfer, als auch die Spender.

    Der beliebte und stark in Anspruch genommene Imbiss wird dieses Mal jedoch nicht zur Verfügung stehen. Dafür gibt es nun erneut leckere Lunchpakete, jeder Spender darf sich hier gerne bedienen und so im Anschluss wieder stärken. Vor der Spende reichen wir Getränke.

    Wann
    28.9.2020
    Von 15:30 bis 20:00 Uhr
    Wo
    Feuerwehrhaus Obenstrohe
    Wer
    Alle Interessierten, auch außerhalb von Obenstrohe

     

    Einige Informationen zum angepassten Spendenablauf vom Blutspendedienst des „Deutschen Roten Kreuzes“ findet ihr hier.

    Die Blutspende

    Zusammen mit dem DRK- Blutspendedienst führen wir schon seit vielen Jahren Blutspenden durch. Immer wieder treten unterschiedliche Fragen auf- andere falsche Behauptungen stehen ebenfalls immer mal wieder im Raum. Aus diesem Grund gibt es hier einige Informationen über die von uns organisierten Blutspenden (Für andere Blutspendetermine, die durch andere Organisationen oder Vereine durchgeführt werden, können wir natürlich keine Aussagen treffen)

    Warum und wem hilft eine Blutspende?

    Die Frage nach dem Sinn und den Hilfsmöglichkeiten einer Blutspende wird oft schnell und kurz beantwortet. Es ist dann oft die Rede davon andere Menschen mit fremdem Blut zu versorgen. Dies ist auch richtig und besonders wichtig. Es wird die Möglichkeit geschaffen dass Menschen, die an Leukämie oder anderen bösartigen Tumoren erkrankt sind, Bluttransfusionen erhalten. Außerdem können so ebenfalls lebensnotwendige Blutkonserven für Unfallopfer und andere operative Eingriffe in der Medizin bereitgestellt werden. Der Faktor „Fremdhilfe“ ist somit ein wichtiger bei der Beantwortung des „Warum“.
    Für jeden Spender aber ebenfalls wichtig ist die Tatsache, dass durch die Teilnahme an einer Blutspende auch das eigene Blut und die eigene Gesundheit geprüft werden. Dies beginnt mit einer einfachen Messung des Blutdrucks oder des Blutzuckers (Glucosespiegels) sowie des Eisengehalts im Blut bereits vor der Spende. Bei der eigentlichen Spende werden kleine Proben entnommen, um verschiedene Tests durchführen zu können. In den Labors werden nach der Spende somit signifikante Merkmale des Gesundheitszustands wie Leberfunktionsstörungen, Geschlechtskrankheiten, HIV- Infizierung oder Hepatitis B/ C festgestellt.[/su_column] [/su_row]

    Wie lange dauert eine Spende?

    Die eigentliche Durchführung der Spende nimmt ca. 10 bis 15 Minuten in Anspruch. Die im Vorfeld stattfinden Untersuchungen dauern ebenfalls ca. 15 Minuten. Inkl. des Imbisses, den wir nach der Spende für jeden bereitstellen (siehe Ablaufpunkt 5), kann man somit von einer Gesamtdauer von ca. 45 bis 60 Minuten ausgehen.
    Vorherige Anmeldungen oder Terminabsprachen sind natürlich nicht erforderlich. Jeder ist herzlich willkommen auch ganz spontan vorbei zu schauen und sich bei der Anmeldung einzufinden. Auch mögliche Spender, die sich noch nicht ganz sicher sind ob sie spenden möchten, werden gerne gesehen. Ganz individuell kann zu jedem Schritt während des Ablaufs entschieden werden die Spende doch nicht zu vollziehen- natürlich ohne Angabe von Gründen.

    Wer darf Spenden?

    Grundsätzlich müssen Spender mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesundheitlich fit fühlen. Es gibt einzelne Einschränkungskriterien, diese sind auf der Website des Blutspendedienstes zu finden. Im Zuge der Voruntersuchungen sowie beim persönlichen Arztgespräch wird jedoch ohnehin auf diese Aspekte eingegangen.[/su_column] [/su_row]

    Wie läuft die Blutspende ab?

    1. Registrierung
    Der erste Schritt ist die persönliche Anmeldung zur Blutspende. Erstspender sollten Personalausweis, Reisepass oder ein anderes amtliches Dokument mit Lichtbild mit sich führen. Nach Feststellung der persönlichen Daten erhalten Blutspender einen Fragebogen, den sie bis zum Besuch beim anwesenden Arzt im Idealfall bereits ausgefüllt haben. Der per Gesetz notwendige Fragebogen enthält grundsätzliche Fragen zu bestimmten Ausschlusskriterien sowie allgemeine Informationen zum Wesen und der gesellschaftlichen Bedeutung der Blutspende. Zögern Sie jedoch nicht, bei Unklarheiten Fragen auszulassen und diese zusammen mit dem Arzt zu erörtern.

    2. Messungen
    Nach der Anmeldung folgt als nächster Schritt die Feststellung einiger allgemeiner Zustände des Körpers. Neben dem Messen der Körpertemperatur und des Blutdrucks wird der Hämoglobinwert (Hb-Wert) ermittelt. Dieser Wert stellt die Konzentration des eisenhaltigen roten Blutfarbstoffs in den roten Blutkörperchen dar und führt bei Unter- bzw. Überschreitung von bestimmten Grenzwerten zur Nichtzulassung zur Blutspende. Zur Feststellung des Hb-Wertes wird in der Regel aus einer Fingerkuppe oder einem Ohrläppchen ein Tropfen Blut entnommen. Außerdem wird der aktuelle Puls mit einer Pulsuhr gemessen. Damit ist der allgemeine Check abgeschlossen.

    3. Ärztliche Untersuchung
    Mit dem ausgefüllten Fragebogen und den in den Voruntersuchungen ermittelten Werten geht es nun zum anwesenden Arzt. Der Arzt kontrolliert nochmals die ermittelten Werte und stellt einige Fragen zum Wohlbefinden am Tag der Blutspende. Bei Erstspendern wird zusätzlich detaillierter auf die bisherige Krankengeschichte des Blutspenders eingegangen, um mögliche Ausschlusskriterien für die Blutspende frühzeitig zu identifizieren. Kann der Arzt das Attest „Der Blutspender ist gesund.“ ausstellen, so steht der Blutspende nichts mehr im Wege.

    4. Blutspende
    Mit dem OK des Arztes im Gepäck geht es nun zum Hauptakt der Blutspende. Nach Desinfektion der Einstichstelle wird mit einer Kanüle in eine Armvene im Ellenbogen gestochen. Dieser Vorgang erzeugt nur sehr geringe Schmerzen und ist spätestens beim zweiten Mal Blutspenden reine Routine. Wer sich den Arm für den Einstich auswählen kann, sollte die nicht dominierende Seite wählen (d.h. Rechtshänder wählen den linken Arm und umgekehrt). Aus der Vene fließt das Blut automatisch in ein Beutelsystem. Um den Blutfluss zu unterstützen, erhalten Blutspender oftmals ein Objekt zum Kneten, alternativ hilft auch ein stetiges Ballen der Faust. Nachdem die Beutel nach 5 – 10 Minuten gefüllt sind, sollte man noch einige Minuten im Liegen bzw. Sitzen verbringen, um dem Kreislauf Zeit zur Anpassung an die verringerte Blutmenge zu geben.

    5. Nach der Blutspende
    Jeder erhält ein leckeres Lunchpaket zum Mitnehmen. Aufgrund der besonderen Hygienevorschriften bitten wir darum, die Lunchpakete nicht bei uns auf dem Gelände zu verzehren, sondern diese mitzunehmen und zu verzehren.

    Die Freiwillige Feuerwehr Obenstrohe und der DRK-Blutspendedienst bedanken sich im voraus.