07.08.2015 Vollalarm um 09:38 Uhr

 

Eine aufmerksame Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Obenstrohe bemerkte am Vormittag "Rauchmelderlärm". Als sie nachschaute, wo die Meldergeräusche herkamen, sah sie aus einer Wohnung im Erdgeschoss qualm aus einem Fenster dringen. Sie alarmierte daraufhin unmittelbar die Feuerwehr. Als das erste Fahrzeug eintraf wies uns diese Anwohnerin in die Einsatzstelle ein. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung war glücklicherweise gesichert nicht zu Hause, dies konnte uns die Nachbarin bestätigen.

 

 

Bei der Erkundung konnte durch den Einsatzleiter festgestellt werden, dass nahezu die gesamte Wohnung verqualmt war. Parallel zur Erkundung wurde der Verteiler an der hinteren Hausecke aufgestellt. Im hinteren Bereich der Wohnung befand sich am meisten Rauch, dort drang auch am intensivsten der Rauch aus der Wohnung. Offenes Feuer war nicht zu sehen. Wir verschafften uns Zugang zur Wohnung durch ein gekipptes Fenster. Der Angriffstrupp ging anschließend zur Erkundung vor. Mit der Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell ermittelt werden. Vermutlich strahlte von einer noch eingeschalten Herdplatte die Hitze auf die anliegende Arbeitsplatte. Diese begann darauf hin zu schwelen und qualmen.

 

 

Nach Klärung der Lage konnte umgehend mit der Überdruckbelüftung begonnen werden. Mit Hilfe der Kübelspritze wurde dann die leicht brennende Arbeitsplatte gekühlt bzw. gelöscht. Anschließend wurde die gesamte Wohnung systematisch belüftet um sie weitestgehend Rauchfrei zu bekommen. Daraufhin wurde sie an die mittlerweile eingetroffene Bewohnerin übergeben. 

 

 

Mit uns im Einsatz war auch die Ortswehr Varel. Aufgrund des gemeldeten Wohnugnsbrandes sieht dies die Alarm- und Ausrückordnung vor. Die Kameraden konnten die Einsatzstelle wieder verlassen, nachdem feststand dass die Lage durch unsere eigenen Kameraden ohne personelle Unterstützung abgearbeitet werden konnte.

Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

Einsatzdauer ca. 60 Minuten

 

 

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